Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 9. Sept. 2026
Deep-Sea-Verkehr
Als Deep-Sea-Verkehr bezeichnet man die interkontinentale Linienschifffahrt mit grossen Containerschiffen, etwa zwischen Asien und Europa oder über den Atlantik und den Pazifik.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert:
Quelle: Frachtportal News «Gdynia rüstet für 400-Meter-Schiffe auf» (09.09.2026); Abgrenzung zu den bestehenden Einträgen Feederverkehr und Hinterlandverkehr
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Definition & Erklärung
Als Deep-Sea-Verkehr bezeichnet man die interkontinentale Linienschifffahrt mit grossen Containerschiffen, etwa zwischen Asien und Europa oder über den Atlantik und den Pazifik. Er unterscheidet sich vom Short-Sea- und vom Feederverkehr durch Schiffsgrösse, Reichweite und die Zahl der angelaufenen Häfen: Deep-Sea-Dienste bedienen aus Kostengründen nur wenige Knotenhäfen mit ausreichender Wassertiefe, Kailänge und Umschlagleistung. Ein Hafen gilt als Deep-Sea-Hafen, wenn er Grossschiffe direkt abfertigen kann, statt Ladung erst per Feeder von einem Hub zu erhalten. Für Spediteure ist der Unterschied unmittelbar spürbar: Ein Direktanlauf im Deep-Sea-Verkehr spart eine Umschlagstufe und damit Zeit und Verspätungsrisiko, setzt aber ein passendes Hinterlandnetz voraus.
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