Trimble hält sich bei der Zukunft seines Transport- und Logistikgeschäfts alle Wege offen. Konzernchef Rob Painter bestätigte, dass die strategische Prüfung weiterläuft und mehrere externe Parteien Interesse haben. Ein Verkauf ist damit möglich, aber nicht beschlossen.
Die Prüfung wurde im August nach unaufgeforderten, glaubhaften Anfragen gestartet. Goldman Sachs begleitet den Prozess. Trimble nennt keinen Zeitplan. Painter betonte zudem, dass viele strategische Prüfungen am Ende dazu führen, dass ein Unternehmen den Bereich behält.
Gleichzeitig entwickelt Trimble die Sparte weiter. Auf der Insight-Konferenz stellte der Konzern neue Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz vor. Dazu gehören Sprachunterstützung für Fahrer, automatische Routen- und Trailerplanung, Rechnungserfassung und Funktionen für Transportmanagementsysteme, kurz TMS.
Für Kunden von Trimble, TruckMate, PC*Miler oder Transporeon besteht aktuell kein Grund zur Panik. Ein Eigentümerwechsel könnte später Verträge, Produktpläne oder Ansprechpartner beeinflussen. Solange kein Deal vereinbart ist, läuft das Geschäft jedoch normal weiter.
Gerade bei Logistiksoftware wäre ein Wechsel aufwendig. Stammdaten, Schnittstellen zu Kunden und Frachtführern sowie laufende Abrechnungen lassen sich nicht kurzfristig umziehen. Das spricht für einen ruhigen, dokumentierten Umgang mit der offenen Lage.