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Alle Informationen, Artikel und Verknüpfungen zu diesem Land.
Hauptstadt: Santo Domingo
Die Dominikanische Republik (ISO-Code: DO) liegt auf der Karibikinsel Hispaniola und teilt sich die Insel mit Haiti. Politisch ist das Land eine präsidiale Republik mit stabilen Institutionen und demokratischen Strukturen. Das Klima ist tropisch, mit warmen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten. Wirtschaftlich ist die Dominikanische Republik stark diversifiziert, mit Schwerpunkten in Dienstleistungen, Tourismus, Landwirtschaft und verarbeitender Industrie. Der Aussenhandel ist zentral, Exporte umfassen landwirtschaftliche Produkte, Metallerzeugnisse und Textilien, während das Land bei Energie, Maschinen und Konsumgütern stark importabhängig ist. Strategisch gelegene Häfen und ein internationaler Flughafen sichern eine wichtige Transit- und Logistikfunktion für den karibischen Handel und regionale Lieferketten. Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso (DOP), der stabile Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Transaktionen ermöglicht. Dank geografischer Lage, Infrastruktur und wirtschaftlicher Offenheit spielt die Dominikanische Republik eine bedeutende Rolle in regionalen und internationalen Warenströmen. Die Kombination aus touristischer Attraktivität, industrieller Produktion und logistischer Vernetzung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im Karibikraum.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen nach Amerika. Je nach Zielland können zusätzliche Sicherheits-/Vorabmeldungen, Lizenz-/Produktanforderungen oder Broker-Prozesse gelten.
Zollbehörde
Direccion General de Aduanas (DGA)Import-System
Elektronische Abwicklung über SIGA (Sistema Integrado de Gestion Aduanera) und das Aussenhandels-Single-Window VUCE; einheitliche Zollanmeldung.
Export-System
Ausfuhren über SIGA und VUCE mit einheitlicher Zollanmeldung; bei Präferenzhandel Ursprungsnachweis erforderlich.
Einfuhrsteuer / MwSt
CAFTA-DR sowie EU-CARIFORUM-EPA: Ursprungserklärung bzw. Ursprungszeugnis für Präferenzzölle; zusätzlich Abkommen mit CARICOM und Zentralamerika.
Einfuhrverbote u.a. für Gebrauchtkleidung, gebrauchte Elektrogeräte, Fahrzeuge älter als fünf Jahre sowie gesundheits- und pflanzengefährdende Waren.
Land selbst nicht sanktioniert; WTO-Mitglied seit 1995. Ausfuhrlizenzen für Tier-, Pflanzen- und Bergbauprodukte; UN-Sanktionen werden mitgetragen.
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Hurrikan-Saison mit Betriebsrisiken für Häfen und Flughäfen; Grenzsituation zu Haiti angespannt und Warenverkehr stark eingeschränkt.
Atlantische Hurrikan-Saison Juni bis November; tropische Stürme können Häfen und Flughäfen zeitweise beeinträchtigen.
Grenze zu Haiti seit 2023 stark kontrolliert, nur eingeschränkter Handel mit Grundgütern. Caucedo (DP World) bleibt zentraler Container-Hub der Karibik.
Stand: 2026-06-22
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Quellen
Quellenangaben ohne Gewähr. Für rechtliche/steuerliche Entscheide offizielle Stellen konsultieren.
Auf Importe wird ITBIS mit einem Standardsatz von 18 Prozent erhoben, dazu kommen Zölle (0 bis 40 Prozent je nach Ware). Grundnahrungsmittel und Medikamente sind ermässigt oder befreit.
Zuständig ist die Direccion General de Aduanas (DGA). Die Verzollung erfolgt elektronisch über das System SIGA und das Aussenhandels-Single-Window VUCE mit einer einheitlichen Zollanmeldung.
Erforderlich sind Handelsrechnung (mit Wahrheitserklärung), Frachtdokument (B/L, AWB oder CMR), die einheitliche Zollanmeldung in SIGA, eine Packliste sowie bei Präferenzhandel ein Ursprungsnachweis.
Ja. Die Dominikanische Republik ist Teil von CAFTA-DR (mit den USA und Zentralamerika) und des EU-CARIFORUM-EPA. Mit gültigem Ursprungsnachweis sind reduzierte oder Null-Zölle möglich.
Wichtigster Containerhafen ist Caucedo (DP World), ergänzt durch Rio Haina und Puerto Plata. Luftfracht läuft vor allem über Las Americas (SDQ) in Santo Domingo und Punta Cana (PUJ).
Verboten sind unter anderem Gebrauchtkleidung, gebrauchte Elektrogeräte, Fahrzeuge älter als fünf Jahre sowie Waren, die Gesundheit, Tier- oder Pflanzenwelt gefährden.
Die atlantische Hurrikan-Saison von Juni bis November kann Häfen und Flughäfen zeitweise beeinträchtigen. Eine vorausschauende Planung der Lieferketten ist in diesem Zeitraum ratsam.
Die Grenze wird seit 2023 stark kontrolliert; der Warenverkehr ist auf ausgewählte Grundgüter beschränkt. Für den landgebundenen Handel mit Haiti gelten Einschränkungen.
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