DHL Group rechnet für 2026 mit mehr als 7 Milliarden Euro EBIT. Bisher hatte der Konzern mehr als 6,5 Milliarden Euro erwartet. EBIT bezeichnet den Gewinn vor Zinsen und Steuern. Die Anhebung gab DHL am 16. Oktober bekannt.
Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im dritten Quartal auf rund 22,6 Milliarden Euro. DHL nennt anhaltend gute Geschäfte bei Express und erwartet ein robustes saisonales Geschäft im Schlussquartal. Der vollständige Quartalsbericht soll am 5. November erscheinen. (Quelle: DHL Group)
Für Luftfrachtkunden ist ein weiterer Punkt interessant: Engpässe bei der verfügbaren Kapazität haben das Express-Ergebnis laut Konzern zusätzlich unterstützt. Daraus lässt sich aber kein einheitlicher Preisanstieg für jede Strecke ableiten. Expresssendungen und klassische Luftfracht laufen zudem nicht unter denselben Bedingungen.
In der Praxis lohnt sich deshalb der genaue Blick auf das Angebot. Wie lange bleibt der Preis gültig? Ist der Flugplatz bestätigt? Welche Zuschläge kommen dazu? Wer regelmässig dringende Ware verschickt, sollte die benötigten Mengen früh mit seinem Dienstleister abstimmen. Eine bessere Gewinnprognose des Anbieters ersetzt keine Zusage für die eigene Sendung. Für Verlader zählt am Ende, ob Laufzeit, Preis und Platz zum Auftrag passen.