Müdigkeit am Steuer ist im Strassentransport ein echtes Problem. Die European Transport Workers’ Federation, kurz ETF, macht deshalb am 21. Juni europaweit mobil.
Mehr als 60 Prozent der befragten Lkw-Fahrer gaben an, regelmässig trotz Müdigkeit weiterzufahren. Rund jeder dritte soll sogar schon einmal am Steuer eingeschlafen sein.
Die Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten gibt es. In der Praxis kommen aber Staus, Zeitdruck, lange Wartezeiten an Rampen und fehlende Parkplätze dazu.
Wer vier Stunden beim Kunden wartet, ist zwar nicht gefahren, aber deswegen noch lange nicht ausgeruht.
Die ETF fordert deshalb bessere Kontrollen und vor allem realistische Arbeitsbedingungen. Touren müssen so geplant werden, dass Pausen auch wirklich möglich sind.
