Das Adriatic Gate Container Terminal in Rijeka hat seit 2011 insgesamt vier Millionen TEU abgefertigt. Wichtig: Das ist die kumulierte Menge seit dem Einstieg von ICTSI und kein Jahresumschlag.
Der Hafen Rijeka gewinnt für Verkehre nach Mittel- und Südosteuropa an Bedeutung. Ein grosser Teil der Container läuft per Bahn und Lkw weiter nach Österreich, Tschechien, Ungarn, Serbien und in die Slowakei.
Ende 2025 schloss der Terminalbetreiber ein Investitionsprogramm von rund 35 Millionen Euro ab. Dazu gehörten zwei neue Super-Post-Panamax-Kräne und zwei Hybrid-Rubber-Tyred-Gantry-Kräne für den Containerhof.
Für Verlader ist die Nordadria interessant, weil sie bei bestimmten Relationen kürzere Seestrecken nach Asien bieten kann als Nordeuropa. Entscheidend bleibt aber die Qualität der Bahn- und Strassenanbindung ins Hinterland.
Rijeka konkurriert dabei nicht nur mit Koper und Triest, sondern indirekt auch mit Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam bei Verkehren nach Mittel- und Osteuropa.