FedEx hebt seine Standard-Listenpreise für US-Paketdienste ab 4. Januar 2027 im Durchschnitt um 5,9 Prozent an. Die Änderung betrifft US-Inlandsverkehre sowie US-Import- und US-Exportdienste. Auch Ground Economy, Ground Multiweight und weitere Angebote werden teurer.
Die Zahl von 5,9 Prozent ist nur ein Durchschnitt über viele Preispositionen. Die tatsächliche Rechnung kann stärker oder schwächer steigen. Entscheidend sind Service, Gewicht, Zone, Abmessungen, Mindestpreis und vertraglicher Rabatt. Zusätzlich ändert FedEx mehrere Zuschläge und Gebühren. Auch Listen für Zustell- und Abholgebiete werden angepasst.
Ab 18. Januar 2027 kommt in den USA unter anderem eine Gebühr von 25 Dollar hinzu, wenn Handelsdokumente vor der Sendungsbearbeitung auf Papier eingereicht werden und manuell verarbeitet werden müssen. Für manuelle Papier-Luftfrachtbriefe bei US-Inlands- und Exportsendungen sind fünf Dollar vorgesehen. Zudem wird der Zuschlag für Wohnzustellung auf weitere internationale Sendungen ausgedehnt.
Für E-Commerce kann die Gesamterhöhung deshalb über 5,9 Prozent liegen, besonders bei privaten Empfängern, Randgebieten, grossen Paketen oder manuellen Dokumenten. Verlader sollten nicht nur die Grundrate vergleichen, sondern echte Sendungsdaten aus 2026 mit den neuen Tabellen nachrechnen.