Hurrikan Isaias ist am Freitagabend, 9. Oktober, nahe Destin im US-Bundesstaat Florida auf Land getroffen. Nach Angaben des National Hurricane Center erreichte der Sturm beim Landfall Windgeschwindigkeiten von rund 165 km/h und war damit ein Hurrikan der Kategorie 2.
Besonders betroffen sind der westliche Florida Panhandle sowie Teile von Alabama. Starkregen, Überschwemmungen, umgestürzte Bäume und Stromausfälle sorgen in der Region für Probleme. Der Sturm zieht nun ins Landesinnere weiter und verliert dort an Kraft. Starker Regen und lokale Überschwemmungen bleiben aber ein Thema.
Für die Logistik bedeutet das vor allem: Bei Transporten durch Florida und Alabama muss mit gesperrten Strassen, verspäteten Abholungen und eingeschränkten Öffnungszeiten gerechnet werden. Auch Flüge wurden gestrichen. Besonders die Region um Pensacola liegt direkt im betroffenen Gebiet.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Energieversorgung. Vor dem Sturm wurden 129 Offshore-Förderplattformen evakuiert. Rund 71,5 Prozent der täglichen Ölproduktion und knapp 59 Prozent der Gasproduktion im Golf wurden vorsorglich abgestellt. Das entspricht rund 1,46 Millionen Barrel Öl pro Tag.
Das heisst noch nicht automatisch, dass Diesel oder Benzin massiv teurer werden. Entscheidend ist, wie schnell Plattformen, Pipelines und Raffinerien wieder normal arbeiten können.
