Am Grenzübergang Santa Teresa in New Mexico dürfen wieder Rinder aus Mexiko in die USA eingeführt werden. Die Öffnung erfolgte am 24. September 2026 nach mehr als einem Jahr Einschränkung wegen der Neuwelt-Schraubenwurmfliege.
Der Parasit kann Wunden von lebenden Tieren befallen und schwere Schäden verursachen. Deshalb hatte das US-Landwirtschaftsministerium USDA die Einfuhr begrenzt. Die Wiederöffnung erfolgt schrittweise und unter einem gemeinsam mit Mexiko vereinbarten Gesundheitsprotokoll.
Santa Teresa ist für den Viehhandel zentral. In den fünf Jahren vor der Sperre wurden dort nach USDA-Angaben rund 43 Prozent der mexikanischen Rinderimporte kontrolliert. Am ersten Öffnungstag passierten mehr als 400 Tiere den Übergang.
Die Öffnung bedeutet nicht, dass wieder alles ohne Einschränkungen läuft. Tiere brauchen Voruntersuchungen, Gesundheitsdokumente und Kontrollen. Bei neuen Krankheitsfällen kann der Durchsatz begrenzt oder eine Öffnung wieder pausiert werden.
Für Transporteure kommen Tierwohl, Reinigung, Warteflächen und Temperaturplanung hinzu. Viehtransporte lassen sich bei einer Grenzverzögerung nicht einfach wie normale Stückgutladung abstellen.
