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Alle Informationen, Artikel und Verknüpfungen zu diesem Land.
Hauptstadt: Libreville
Gabun (ISO-Code: GA) liegt in Zentralafrika am Golf von Guinea und grenzt an Äquatorialguinea, Kamerun und die Republik Kongo. Politisch ist das Land eine präsidiale Republik; nach dem Putsch von 2023 und der Wahl 2025 befindet sich die Verwaltung in einer Konsolidierungsphase. Das Klima ist äquatorial, geprägt von hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und ausgeprägten Regenzeiten entlang der Küste und im Regenwald. Wirtschaftlich spielt Gabun eine wichtige Rolle in der Rohstoffproduktion, insbesondere Erdöl, Mangan und Holz, während Landwirtschaft und Dienstleistungen ergänzende Beiträge leisten. Der Aussenhandel ist zentral: Exporte bestehen vor allem aus Erdöl, Mangan und verarbeitetem Holz, während das Land bei Industriegütern, Lebensmitteln und Energie stark importabhängig ist. Strategisch gelegene Häfen wie Owendo und Port-Gentil sichern die Transit- und Logistikfunktion für die Versorgung des Landes und regionaler Märkte. Die Landeswährung ist der CFA-Franc BEAC (XAF), der an den Euro gekoppelt ist und stabile Handels- und Finanztransaktionen ermöglicht. Verzollung und Aussenhandel laufen im Rahmen der CEMAC-Zollunion über die DGDDI.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen nach Afrika. Je nach Zielland können Dokumentenanforderungen, Vorabfreigaben und lokale Abläufe stark variieren.
Import-System
CEMAC-Zollunion mit gemeinsamem Aussenzolltarif (TEC); vier Bänder von 5 bis 30 Prozent je nach Warenkategorie. Verzollung über die DGDDI, elektronische Abwicklung im Ausbau.
Export-System
Ausfuhrabwicklung über die DGDDI nach CEMAC-Recht. Rohöl, Mangan und Holz dominieren; seit 2010 gilt ein Exportverbot für unbehandeltes Rundholz, gefördert wird verarbeitetes Holz (Sonderwirtschaftszone Nkok).
Einfuhrsteuer / MwSt
Ursprungsnachweise nach CEMAC-Regeln im regionalen Markt; AfCFTA von Gabun unterzeichnet. Kein EU-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen in Kraft. Präferenzen je nach Abkommen.
Beschränkungen und Verbote u.a. für Waffen, Drogen, geschützte Arten (CITES, Elfenbein) und den Export von unbehandeltem Rundholz. Einfuhrkontrollen für Lebensmittel, Pharma und Gefahrgut.
Keine umfassenden internationalen Handelssanktionen gegen Gabun. Die AU-Suspendierung nach dem Putsch 2023 wurde am 30.4.2025 aufgehoben. CITES-Kontrollen für Holz und Wildtiere.
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Politische Konsolidierung nach dem Putsch 2023 und der Wahl von Präsident Oligui Nguema 2025. Strassennetz teils schwach; hohe Abhängigkeit von wenigen Häfen und der Transgabon-Bahn.
Äquatoriales Klima mit langen Regenzeiten (etwa September bis Mai, Unterbruch im Juli/August). Starke Niederschläge können Pisten und Binnentransport beeinträchtigen.
Owendo bündelt Container- und Manganumschlag, die Transgabon-Bahn verbindet Moanda/Franceville mit dem Hafen. Diversifizierung über die Holz-Sonderwirtschaftszone Nkok. Stand 2026-06-22.
Stand: 2026-06-23
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Quellen
Quellenangaben ohne Gewähr. Für rechtliche/steuerliche Entscheide offizielle Stellen konsultieren.
Der TVA-Normalsatz beträgt 18 Prozent und wird auf den CIF-Wert plus Zoll erhoben. Zuständig ist die Steuerverwaltung (DGI). Für bestimmte Güter gelten ermässigte oder Null-Sätze.
Gabun gehört zur CEMAC-Zollunion und wendet den gemeinsamen Aussenzolltarif (TEC) an, mit vier Bändern von 5 bis 30 Prozent je nach Warenkategorie. Die Verzollung erfolgt über die DGDDI.
Owendo bei Libreville ist der wichtigste Mehrzweck- und Containerhafen und schlägt auch Mangan um. Port-Gentil ist der zentrale Erdölhafen, daneben besteht der kleinere Hafen Mayumba.
Das Mangan wird über die Transgabon-Bahn (Transgabonais) von Franceville/Moanda zum Hafen Owendo befördert und von dort verschifft. Die Bahn ist das logistische Rückgrat des Rohstoffexports.
Gabun nutzt den CFA-Franc BEAC (XAF) der Zentralbank BEAC. Er ist fest an den Euro gekoppelt (1 Euro = 655,957 XAF), was stabile Handels- und Finanztransaktionen ermöglicht.
Nein. Seit 2010 gilt ein Exportverbot für unbehandeltes Rundholz. Gefördert wird verarbeitetes Holz, unter anderem über die Sonderwirtschaftszone Nkok bei Libreville.
Es bestehen keine umfassenden internationalen Handelssanktionen gegen Gabun. Die Suspendierung durch die Afrikanische Union nach dem Putsch 2023 wurde am 30. April 2025 aufgehoben.
Üblich sind Handelsrechnung, Packliste, Konnossement oder Luftfrachtbrief, die Einfuhrdeklaration der DGDDI sowie ein Ursprungszeugnis und gegebenenfalls Inspektions- oder Konformitätszertifikate.
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