Maersk hat für bestimmte Landtransporte in Nord- und Osteuropa einen vorübergehenden Treibstoff- und Energiezuschlag eingeführt. Als Grund nennt das Unternehmen die Versorgungslage im Nahen Osten und gestiegene Treibstoffkosten. Die Mitteilung stammt vom 13. Oktober.
Am höchsten ist der genannte Satz in Estland mit 20 Prozent. Lettland folgt mit 16 Prozent, Dänemark mit 14 Prozent und Schweden mit 12 Prozent. Für Finnland nennt Maersk 7 Prozent, für Litauen 5 Prozent. Norwegen wird mit 0 Prozent aufgeführt. (Quelle: Maersk)
Die Regel betrifft Store-Door-Sendungen, also Transporte mit von Maersk organisiertem Landabschnitt bis zur vereinbarten Türadresse. Massgeblich ist laut Mitteilung das Preisberechnungsdatum ab 14. Oktober 2026. Elektro-Lkw und Bahnangebote sind derzeit ausgenommen. Die Sätze können angepasst werden.
Für Spediteure heisst das: Bestehende Kalkulationen nochmals prüfen. Nicht jede Buchung unterliegt automatisch dem höchsten Satz. Land, Transportart und das massgebliche Datum gehören zusammen betrachtet. Auch die Berechnungsgrundlage sollte aus dem Angebot eindeutig hervorgehen. Bei laufenden Kundenverträgen ist zu klären, wie zusätzliche Kosten weitergegeben werden dürfen. Ein Wechsel auf eine andere Transportlösung braucht zudem eine Prüfung von Laufzeit und tatsächlicher Verfügbarkeit.
