76 Prozent der 74,4 Millionen Tonnen, die Amsterdam 2024 umschlug, waren Erdölprodukte — Rohöl, Benzin, Diesel und Kerosin. Damit ist Amsterdam Europas grösster Benzin- und Erdölhafen und zugleich der weltweit wichtigste Importplatz für Kakaobohnen. Der Hafen am Nordseekanal lebt vom Umschlag und der Verarbeitung von Nass- und Trockenmassengut, dazu Projektladung, RoRo, NE-Metalle und Offshore-Komponenten; von rund 8'300 Schiffsanläufen entfielen über zwei Drittel auf Tanker. Containerverkehr spielt nur eine Nebenrolle (etwa 5 Prozent der Anläufe) — wer Containermengen über die Region verschifft, nutzt das benachbarte Rotterdam, Europas führenden Containerhafen. Den Kohleumschlag will der Hafen bis 2030 vollständig beenden und die Flächen auf erneuerbare Stoffströme umstellen. Ins Hinterland ist Amsterdam über Binnenschiff, Bahn und Strasse hervorragend an die Niederlande und Nordwesteuropa angebunden, was vor allem für Massengut und Brennstoffe zählt. Die Zollabwicklung erfolgt über die niederländische Zollverwaltung im Rahmen des EU-Zollkodex. Für Verlader heisst das: Amsterdam ist die erste Adresse für Energieprodukte, Kakao und Schüttgut, während Container, Stückgut-Linienverkehr und Tiefseecontainer eher über Rotterdam oder Antwerpen laufen.
Häufige Fragen
Welchen UN/LOCODE hat Amsterdam?▼
Der UN/LOCODE von Amsterdam ist NL AMS. Dieser internationale Code identifiziert Häfen und Logistikstandorte weltweit.
Wo liegt der Hafen Amsterdam?▼
Der Hafen Amsterdam befindet sich in Netherlands (North Sea).
Wie gross ist der Hafen Amsterdam?▼
Amsterdam ist ein Large Hafen vom Typ Canal or Lake.
Welche Fahrrinnen-Tiefe hat Amsterdam?▼
Die Fahrrinnen-Tiefe von Amsterdam beträgt 12.5 Meter.
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