Für Simbabwe, Sambia, Malawi und die DR Kongo ist Beira das Tor zum Indischen Ozean — der wichtigste Seezugang für eine ganze Gruppe von Binnenstaaten im südlichen Afrika. Als zweitgrösster Hafen Mosambiks schlägt er jährlich rund 4 Mio. Tonnen Güter um, davon etwa 300'000 TEU; ein Ausbau auf 700'000 TEU ist im Gang. Der Container- und Stückgutbetrieb liegt seit 1998 bei Cornelder de Moçambique, einem Joint Venture der staatlichen Hafen- und Bahngesellschaft CFM mit der niederländischen Cornelder-Gruppe; Öl- und Kohleterminal betreibt CFM separat. Das Kohleterminal fasst bis zu 6 Mio. Tonnen pro Jahr bei 50'000 Tonnen Silokapazität. Zwei Bahnlinien binden das Hinterland an: die Machipanda-Strecke nach Mutare/Simbabwe (317 km bis zur Grenze) und die Sena-Linie ins Kohlerevier Moatize in Tete (575 km). Der grosse Schwachpunkt ist die geringe Wassertiefe — die Zufahrt muss permanent ausgebaggert werden, was die Schiffsgrössen begrenzt. Wer grössere Containerschiffe oder tiefere Tiefgänge braucht, prüft Nacala im Norden Mosambiks oder Durban in Südafrika. Für Korridorverkehre ins südliche Hinterland bleibt Beira jedoch erste Wahl.
Häufige Fragen
Welchen UN/LOCODE hat Beira?▼
Der UN/LOCODE von Beira ist MZ BEW. Dieser internationale Code identifiziert Häfen und Logistikstandorte weltweit.
Wo liegt der Hafen Beira?▼
Der Hafen Beira befindet sich in Mozambique (Mozambique Channel; Indian Ocean).
Wie gross ist der Hafen Beira?▼
Beira ist ein Medium Hafen vom Typ Coastal (Natural).
Die auf dieser Seite dargestellten Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Transport- und Infrastrukturdaten. Die logistische Bedeutung eines Standorts kann sich ändern. Alle Angaben ohne Gewähr.