Auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Basel gibt es seit dem 7. September 2026 mehr Abfahrten. Kombiverkehr hat das Angebot von drei auf fünf Rundläufe pro Woche erhöht. Ein Rundlauf bedeutet dabei eine Fahrt hin und wieder zurück.
Nach Angaben des Unternehmens wächst das mögliche Transportvolumen damit um rund zwei Drittel. Konkret sollen etwa 400 TEU zusäzlich zur Verfügung stehen. Ein TEU entspricht ungefähr einem normalen 20-Fuss-Container.
Die Fahrt zwischen Köln-Eifeltor und Basel dauert in der Regel elf bis dreizehn Stunden. Ab Köln bestehen weitere Anschlüsse nach Deutschland und Nordeuropa. Damit können Ladungen aus der Schweiz einfacher weiter in Richtung Norden gebracht werden.
Hintergrund ist auch das Niedrigwasser auf dem Rhein. Wenn Binnenschiffe weniger laden können, wird der Transport pro Tonne teurer. Teilweise bleiben Sendungen liegen oder müssen auf mehrere Schiffe verteilt werden. Die Bahn kann hier einen Teil der Mengen übernehmen. Sie wird aber nicht jeden ausgefallenen Schiffsplatz ersetzen können.
Für Spediteure bringt der dichtere Fahrplan mehr Auswahl bei den Versandtagen. Wer einen Zug verpasst oder die Ware nicht rechtzeitig ins Terminal bringt, muss nicht mehr so lange auf die nächste Abfahrt warten.
Neben Köln–Basel erweitert Kombiverkehr weitere Strecken. Zwischen Duisburg und Malmö fahren seit dem 2. September zwei Rundläufe pro Woche. Ab dem 8. September kommen zwei Rundläufe zwischen Regensburg und Verona dazu. Eine neue Verbindung von Neuss nach Barcelona soll am 5. Oktober mit drei Rundläufen pro Woche starten. Diese Spanien-Verbindung ist also angekündigt, aber am Datum dieser Meldung noch nicht in Betrieb.

