Rund 46 Prozent aller südafrikanischen Containervolumen laufen über Durban, was den Hafen zum wichtigsten Containerstandort südlich der Sahara macht. Betrieben von Transnet Port Terminals, gliedert sich das Containergeschäft in das Durban Container Terminal mit Pier 1 und Pier 2, deren Kapazität auf rund 3,6 Mio. TEU pro Jahr ausgelegt ist. Neben Containern wickelt der Standort über das Durban Car Terminal erhebliche RoRo- und Automobilmengen ab, während das Island-View-Areal auf Flüssigfracht und Petrochemie spezialisiert ist; Agrarschüttgut ergänzt das Profil. Das Hinterland reicht bis in den Wirtschaftsraum Gauteng um Johannesburg, angebunden über den Natcor-Schienenkorridor und die Autobahn N3. Für Speditionen ist Durban die erste Wahl bei Containerimporten und -exporten der gesamten Region, allerdings mit zeitweise spürbaren Wartezeiten und Staus. Diese werden über eine öffentlich-private Partnerschaft mit dem Terminalbetreiber ICTSI angegangen: rund 650 Mio. USD sollen die Kapazität von Pier 2 von 2 auf 2,8 Mio. TEU heben. Die Zollabwicklung erfolgt über den South African Revenue Service (SARS). Wer Engpässe umgehen will, prüft als Alternativen Ngqura (Coega) bei Gqeberha oder Cape Town. Reefer-, Breakbulk- und Projektladungen sind ebenso etabliert wie der klassische Linienverkehr nach Asien und Europa.
Häufige Fragen
Welchen UN/LOCODE hat Durban?▼
Der UN/LOCODE von Durban ist ZA DUR. Dieser internationale Code identifiziert Häfen und Logistikstandorte weltweit.
Wo liegt der Hafen Durban?▼
Der Hafen Durban befindet sich in South Africa (Indian Ocean).
Wie gross ist der Hafen Durban?▼
Durban ist ein Large Hafen vom Typ Coastal (Breakwater).
Die auf dieser Seite dargestellten Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Transport- und Infrastrukturdaten. Die logistische Bedeutung eines Standorts kann sich ändern. Alle Angaben ohne Gewähr.