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Alle Informationen, Artikel und Verknüpfungen zu diesem Land.
Hauptstadt: Amman
Jordanien (ISO-Code: JO) liegt im Nahen Osten und grenzt an Israel, Palästinensische Gebiete, Syrien, Irak und Saudi-Arabien, mit Zugang zum Roten Meer über den Golf von Aqaba. Politisch ist das Land eine konstitutionelle Monarchie mit stabilen Institutionen und aktiver Rolle in regionalen und internationalen Organisationen. Das Klima ist überwiegend arid bis semiarid, mit heissen Sommern, milden Wintern und begrenzten Niederschlägen, während Gebirgsregionen etwas feuchter sind. Wirtschaftlich ist Jordanien auf Dienstleistungen, Industrie, Bergbau und Landwirtschaft fokussiert, ergänzt durch einen wachsenden Tourismussektor. Der Aussenhandel ist wichtig, Exporte bestehen vor allem aus Phosphaten, Chemikalien, Textilien und Nahrungsmitteln, während das Land stark bei Energie, Rohstoffen und Konsumgütern importabhängig ist. Strategisch wichtige Häfen wie Aqaba sowie Strassen- und Schieneninfrastruktur sichern die Transit- und Logistikfunktion für regionale Lieferketten. Die Landeswährung ist der Jordanische Dinar (JOD), der stabile wirtschaftliche Transaktionen innerhalb des Landes ermöglicht. Jordanien profitiert von seiner geographischen Lage als Bindeglied zwischen Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten. Infrastruktur, wirtschaftliche Diversifikation und politische Stabilität stärken die logistische und wirtschaftliche Bedeutung des Landes.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen nach Asien. Je nach Zielland sind Produktanforderungen, Zertifikate und Freigabeprozesse teils stark unterschiedlich.
Import-System
Elektronische Abfertigung über ASYCUDA World der Jordan Customs (National Trade Window); Tarifierung über CITS nach HS, risikobasiert grün/gelb/rot; lizenzierter Zollagent für Gewerbeimporte Pflicht.
Export-System
Ausfuhranmeldung elektronisch über ASYCUDA World der Jordan Customs; erforderlich sind Ausfuhrdeklaration, Handelsrechnung und Ursprungsnachweis, Abwicklung über das National Trade Window.
Einfuhrsteuer / MwSt
Präferenznachweis je Abkommen: EUR.1 oder Ursprungserklärung für EU und EFTA, Ursprungszeugnis für GAFTA und Agadir, abkommensspezifische Nachweise für US-, UK-, Kanada- und Singapur-FTA.
Verboten oder genehmigungspflichtig: Drogen, Waffen und Munition, israelische Währung, Falschgeld, Pornografie; Fleisch-, Pflanzen- und Agrarprodukte nur mit Bewilligung des Landwirtschaftsministeriums.
Nicht-automatische Lizenzpflicht für Dual-Use-Güter (orientiert an EU-Dual-Use-Liste); Jordanien ist CITES-, CWC- und NPT-Vertragspartei. Das Land selbst steht nicht unter internationalen Sanktionen.
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Regionale Konflikte (Syrien, Irak, Gaza/Israel) und Spannungen im Roten Meer können Routen und Aqaba-Verkehre beeinträchtigen; Grenzübergänge nach Syrien und Irak zeitweise eingeschränkt.
Arides bis semiarides Klima mit heissen Sommern und milden Wintern; selten Starkregen und Sturzfluten im Winter sowie gelegentliche Sandstürme, die Strassen- und Flugbetrieb kurz stören.
AD Ports Group übernahm im Februar 2026 per 30-Jahres-Vertrag Betrieb und Ausbau des Aqaba Multipurpose Port; Spannungen im Roten Meer beeinflussen weiterhin Fahrpläne über Aqaba.
Stand: 2026-06-24
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Quellen
Quellenangaben ohne Gewähr. Für rechtliche/steuerliche Entscheide offizielle Stellen konsultieren.
Die General Sales Tax (GST) beträgt 16 Prozent als Normalsatz und wird auf den CIF-Wert plus Zoll erhoben. Für Grundgüter gelten ermässigte Sätze von 4 bis 8 Prozent, für Telekomdienste ein Sondersatz von 24 Prozent.
Die Abfertigung erfolgt elektronisch über ASYCUDA World der Jordan Customs, angebunden an das National Trade Window. Die Tarifierung erfolgt über das System CITS nach HS-Code mit risikobasierter Prüfung (grün, gelb, rot).
Aqaba am Golf von Aqaba ist der einzige Seehafen des Landes und das Tor zum Roten Meer. Der Aqaba Container Terminal hat rund 1,3 Millionen TEU Kapazität; weitere Terminals wickeln Phosphate, Getreide und Schüttgut ab.
Jordanien ist WTO-Mitglied seit 2000 und Vertragspartei von GAFTA und dem Agadir-Abkommen sowie von Freihandelsabkommen mit der EU, der EFTA, den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada und Singapur.
Für Dual-Use-Güter besteht eine nicht-automatische Lizenzpflicht, die sich an der EU-Dual-Use-Liste orientiert. Jordanien ist CITES-, CWC- und NPT-Vertragspartei und steht selbst nicht unter internationalen Sanktionen.
Verboten oder genehmigungspflichtig sind unter anderem Drogen, Waffen und Munition, israelische Währung, Falschgeld und Fälschungen sowie Pornografie. Fleisch-, Pflanzen- und Agrarprodukte benötigen eine Bewilligung des Landwirtschaftsministeriums.
Landeswährung ist der Jordanische Dinar (JOD). Er ist seit 1995 fest an den US-Dollar gekoppelt (rund 0,709 JOD je USD), was Preis- und Planungssicherheit im Aussenhandel schafft.
Das Klima ist arid mit seltenen Sturzfluten im Winter und gelegentlichen Sandstürmen. Regionale Konflikte in Syrien, Irak und um Gaza sowie Spannungen im Roten Meer können Grenzübergänge und Aqaba-Verkehre zeitweise beeinträchtigen.
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